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Über Muzz
Muslime sind nicht mit jemandem zusammen – sie heiraten.
Shahzad Younas ist der CEO und Gründer von Muzz, der mittlerweile weltweit größten muslimischen Ehe-App mit über 20 Millionen Mitgliedern weltweit, die bald über 1 Million Erfolgsgeschichten feiern wird! Geboren in Manchester, UK, und begeisterter Manchester-United-Fan, studierte Shahzad Informatik und erhielt die Victoria Medal der University of Manchester als Jahrgangsbester.
Er begann seine Karriere im Investment Banking und arbeitete 9 Jahre lang als Portfolio Risk Trader in der Institutional Equities Division. Dort verwaltete er verschiedene Kunden- und Eigenhandelsstrategien und handhabte regelmäßig Risiken in Milliardenhöhe. Er wurde zum Vice President befördert, verspürte jedoch den Drang, die Bankenbranche zu verlassen. Während dieser Zeit gründete er 2011 eine muslimische Ehevermittlungswebsite (Muzz) mit dem Ziel, Muslimen in London zu helfen, ihren Lebenspartner zu finden. In den Jahren 2012–2013 erlebte er den Aufstieg der Smartphones und der App-Branche – und der Groschen fiel. Warum ist Muzz keine App?
Diese Erkenntnis brachte ihn dazu, den Sprung zu wagen und seine Bankkarriere aufzugeben, um alles auf Muzz zu setzen. Vom Schlafzimmer seines Zuhauses aus lernte er programmieren und Apps zu entwickeln und baute Muzz v1.0 eigenhändig in 5 Monaten für die Apple-Plattform. Einen Monat später programmierte er die Android-Version und veröffentlichte sie. Das Herzstück der App war die Möglichkeit, sich einfach anzumelden, Profile zu durchsuchen und bei gegenseitigem Interesse kostenlos miteinander zu schreiben. Ein himmelweiter Unterschied zu den alten, umständlichen und teuren Websites mit ihrem schlechten Ruf.
Muzz wuchs im Stillen und wurde 2017 in Y Combinator aufgenommen – als erstes muslimisch ausgerichtetes Startup überhaupt, das vom renommierten Accelerator aus dem Silicon Valley hinter Airbnb/Dropbox/Stripe unterstützt wurde. Seitdem wurde Muzz unter anderem auf BBC, The Times, The Evening Standard, The Financial Times, The New York Times, CNN, MensHealth und TechCrunch vorgestellt.
Während dieser Seed-Phase und nach einem erfolgreichen Demo Day sammelten sie insgesamt 1,75 Millionen Dollar ein. Im Jahr 2019 sammelte das Unternehmen weitere 7 Millionen Dollar von Y Combinator und Luxor Capital – einem in New York ansässigen Hedgefonds.
Heute wächst Muzz weiter, mit Hauptsitz in London und einem globalen Team von über 150 Ingenieuren, Designern und Marketingexperten. Das gesamte Team ist darauf fokussiert, dieses entscheidende Bedürfnis für Muslime weltweit zu erfüllen. Eine der neuesten Innovationen ist der Launch von Jamaa – einem muslimischen sozialen Netzwerk, das darauf abzielt, Muslimen außerhalb des Themas Ehe einen Raum und eine Gemeinschaft zu bieten.
Muzz ist ein profitables Unternehmen und verzeichnet seit seiner Gründung fast jeden Monat neue interne Rekorde.